FAQ

Interview mit bestebookfinder.de :

Dein Roman spielt in der Welt der Sagen aus der griechischen Antike, ist das ein Thema was Dich schon immer besonders interessiert hat?

Ich würde nicht sagen, schon immer, doch meine Begeisterung für die griechische Sagenwelt hat sehr früh begonnen. Ich habe hier und da davon gehört und Bücher mit dieser Thematik gelesen, bis ich mir irgendwann ein Sachbuch darüber angeschafft habe.

Was fasziniert Dich an den Titanen und Göttern ?

Ich würde sagen, es liegt daran, dass die Sagenwelt sich so stark von heutigen Religionen unterscheidet. Die Griechen hatten damals ein völlig anderes Weltbild.

Gab es einen Auslöser wie Du auf die Idee gekommen bist?

Die Mythologie ist für mich eine Art Fantasywelt, die vor tausenden von Jahren erfunden wurde. Immer wenn ich eine griechische Sage gelesen habe, hatte ich das Gefühl, ich würde Notizen und Anregungen zu dieser Welt lesen. Also habe ich beschlossen, etwas Eigenes daraus zu machen und sie mit der modernen Welt zu vereinen.

Wie stellst Du Dir einen Leser deiner Bücher vor?

Es gibt für mich nicht „den typischen Leser“ meines Buches. Wer gerne Fantasy liest oder sich sogar für Mythologie interessiert, könnte Gefallen an dem Buch finden. Andere Kriterien gibt es meiner Meinung nach nicht.

Du bist noch eine sehr junge Autorin und hast einen richtigen Epos geschrieben, was treibt Dich an?

Ich habe mich nie entschieden, ein Buch zu schreiben und einfach losgelegt. Die Geschichte hat sich in meinem Kopf zusammengesetzt, ich habe daran gebastelt, wenn mir langweilig war. Nachdem ich ein paar Details vergessen hatte, habe ich angefangen, alles aufzuschreiben. Also kann man sagen, es ist die Geschichte selbst, die mich antreibt. Sie war in meinem Kopf und wollte raus.

Es gibt bestimmt einige Menschen in deinem Alter die mit dem Gedanken gespielt haben, einen Roman zu schreiben, aber es nie realisiert haben.
Wie schafft man es Autorin zu werden ?

Das ist schwer zu sagen, jeder muss seinen eigenen Weg finden. Anfangs habe ich sehr unregelmäßig und sogar von Hand geschrieben, doch mit der Zeit wurde mir das Projekt immer wichtiger. Man muss vom Schreiben begeistert sein. Wer sich vor den Computer setzt und ein Buch schreiben will, um berühmt oder reich zu werden, wird höchtswahrscheinlich nur wenige Kapitel durchhalten.

Schreiben ist anstrengend und arbeitsintensiv, man muss sich hinsetzen und stundenlang tippen, denken und überarbeiten. Wenn man nicht mit vollem Herzen dabei ist, wird auch nichts daraus. Aber wenn man wirklich Autor
sein möchte, schafft man es auch durch jede gedankliche Schreibblockade.

Bist Du in der Schule in dem Fach Deutsch besonders gut gewesen ?

Ich glaube nicht, dass ein Zusammenhang zwischen guten Autoren und guten Schülern besteht. Zwar war ich ziemlich gut in Deutsch, jedoch habe ich bis auf Rechtschreibung und Grammatik nie etwas gelernt, das mir beim Bücherschreiben geholfen hätte. Wer die deutsche Sprache beherrscht, kann ein gutes Buch schreiben, ohne Sachtexte oder Gedichte analysieren zu können.

Was für Bücher liest Du selbst am liebsten?

Ich lese tatsächlich fast nur Fanatasybücher. Das Genre trifft voll meinen Geschmack, weshalb ich nur ungern anderes lese und mir schon gar nicht vorstellen könnte, zum Beispiel Krimis oder Liebesromane zu schreiben. Aber da ich noch recht jung bin, könnte sich dies noch ändern.

Und natürlich die Frage – schreibst Du im Augenblick an einem Buch und wie sind
Deine Pläne für die Zukunft.

Da „Erbin der Zeit: Die Schlacht von Pyrinas“ der Auftakt einer Trilogie war, bin ich zu Zeit mit dem Überarbeiten der nächsten beiden Bände beschäftigt.
Allerdings habe ich bereits eine andere Idee im Hinterkopf, zu der ich aber noch nicht viel verraten möchte.

 

Interview mit lesen.abs-textandmore.de :

Guten Tag Xenia Blake.

Guten Tag, ich freue mich, an diesem Interview teilnehmen zu dürfen.

Du hast eine Fantasy-Trilogie „Erbin der Zeit“ geschrieben. In diesen Romanen spielen die griechischen Götter eine wichtige Rolle. Wie kommt eine junge Frau dazu, sich mit solchen alten Mythen zu beschäftigen?

Ich bin irgendwann zufällig auf eine Filmreihe gestoßen, in der es um das Thema ging, fand es ganz interessant und habe dann weitere Bücher und Filme darüber gesucht.

Um was geht es in dieser Trilogie?

Xaenym glaubt, ein völlig normales Mädchen zu sein, bis sie an ihrem 16. Geburtstag erfährt, dass sie die Tochter des Titanen Chronos ist. Und an den Sagen der griechischen Mythologie ist auch mehr dran, als sie je gedacht hätte.

Sie gerät in eine Welt voller Gefahren, wo Halbgötter gegen Monster kämpfen und sogar Kriege austragen. Bald machen sie und ihre neuen Freunde sich auf den Weg zu einer sagenumwobenen Insel und müssen dabei zahlreichen Gefahren trotzen.

War diese Fantasy-Reihe von vorneherein als Trilogie geplant oder hat sich das einfach so ergeben?

Aus irgendeinem Grund wusste ich von Anfang an genau, dass es eine Trilogie wird und wie lang jeder Teil wird. Mir war ein Großteil der Geschichte klar, bevor ich angefangen habe, zu schreiben, und da wusste ich einfach, wie viel Platz die Story brauchen würde.

In deinem Alter schon drei Bücher veröffentlicht zu haben, ist eine nicht alltägliche Leistung. Bist du so ein organisierter Mensch? Oder wie hast du das neben Schule, Freunden usw. geschafft?

Ich bin eigentlich nicht besonders organisiert, sondern investiere einfach viel Zeit ins Schreiben, weil es mir so viel Spaß macht. Manchmal muss man das Staffelfinale der Lieblingsserie eben später gucken oder auch mal ein Treffen absagen. Das ist das ganze Geheimnis.

Liest du auch andere Göttersagen oder interessieren dich nur die Griechen?

Im Prinzip gefallen mir alle Göttersagen, aber die griechischen sind meine absoluten Favoriten. Dicht dran sind aber nordische Sagen.

Wirst du dich auch beruflich mit Schreiben und Geschichte befassen oder soll das besser ein Hobby bleiben?

Werde ich auf jeden Fall! Im Prinzip betrachte ich das Schreiben schon jetzt als Beruf, schließlich ist es oft harte Arbeit, auch wenn ich noch am Anfang stehe.

Hast du noch andere Hobbys?

Ich zeichne und fotografiere sehr gern.

Du hast deine Bücher als Selfpublisherin herausgebracht. Würdest du das auch anderen jungen Autoren empfehlen?

Selfpublishing ist zeitaufwändig, aber bietet auch viele Freiheiten. Man kann sich das Cover aussuchen, muss sich dann natürlich aber auch darum kümmern, den Designer auszusuchen – und zu bezahlen.

Bisher habe ich keine schlechten Erfahrungen gemacht, doch ich habe auch keinen direkten Vergleich. Ich kann nicht pauschal sagen, ob ich es empfehle. Aber man sollte sich auf jeden Fall gut mit dem Verlagswesen und dem Selfpublishing auseinandersetzen, bevor man sich entscheidet.

Schreibst du schon an einem neuen Buch?

Ja, im Moment sind sogar zwei Projekte in Arbeit. Der Tanz von Schatten und Asche, der erste Band von fünf, ist gerade bei Testlesern, an „Sieben dunkle Kronen“ schreibe ich gerade. Über die Handlung möchte ich nichts sagen, da natürlich noch Änderungen gemacht werden könnten (bei den Titeln übrigens auch), aber ich verrate schon mal das Genre der beiden Bücher: Wieder Fantasy, aber diesmal nicht in der modernen, sondern in einer mittelalterlichen Fantasywelt.

Was möchtest du den Leser*innen sonst noch erzählen?

Wenn ihr schreiben wollt, dann schreibt, denn es macht wirklich unglaublich Spaß. Ich bin immer froh, wenn ich jemanden dazu anregen kann.

Ansonsten kann ich euch nur sagen, zu lesen und noch mehr zu lesen. Und ich freue mich natürlich, wenn ihr mal auf meiner Website vorbeischauem und die Leseprobe zu Erbin der Zeit lesen würdet.

Vielen Dank für das Interview, Xenia Blake. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg.

Gerne, das Interview hat mich sehr gefreut. Ihnen wünschte ich ebenfalls viel Erfolg mit Ihrer Website.

 

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